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Regierungspräsidium Karlsruhe

 

Im staatlichen Verwaltungsaufbau des Landes Baden-Württemberg ist das Regierungspräsidium als sogenannte "Mittelbehörde mit Bündelungsfunktion" zwischen den Landrats- und Bürgermeisterämtern auf der unteren Ebene und der Regierung mit ihren Ministerien angesiedelt. Hier wirkt es in beiden Richtungen als Mittler zwischen der landesweiten politischen Führung und der ortsnahen Verwaltung. Gleichzeitig bündelt, integriert und koordiniert es alle wesentlichen Verwaltungsbereiche unter einem Dach. An der Spitze des Regierungspräsidiums steht Regierungspräsidentin Nicolette Kressl als politische Beamtin. Sie vertritt die Landesregierung im Regierungsbezirk, sorgt für die Umsetzung der gesetzlichen Aufgaben und landespolitischen Ziele. Das Regierungspräsidium ist Ansprechpartner für Industrie, Wirtschaft, Dienstleistungsunternehmen, Verbände und Organisationen, aber auch für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger. Die sogenannte Bündelungsfunktion des Präsidiums, das mit seinen 8 Fachabteilungen fast alle Bereiche der Landesverwaltung abdeckt, bringt umfassende Kompetenz und Leistungskraft unter einem Dach zusammen.

Der Regierungsbezirk Karlsruhe geht in seiner gegenwärtigen Ausdehnung auf die Anfang 1973 wirksam gewordene Verwaltungsreform zurück. Dabei änderte sich neben dem Gebietsstand auch der frühere Name. Aus dem "Regierungsbezirk Nordbaden" wurde der nach dem Sitz seiner Verwaltungsbehörde benannte "Regierungsbezirk Karlsruhe". Der Regierungsbezirk Karlsruhe als staatlicher Verwaltungsbezirk umfasst verschiedene Naturräume. An die Oberrheinische Tiefebene im Westen des Bezirks schließen sich der Odenwald, der Kraichgau und der nördliche Schwarzwald an. Entsprechend vielgestaltig ist auch seine Struktur. Verdichteten Räumen in der Oberrheinischen Tiefebene stehen ländlich strukturierte Räume im Osten des Bezirks gegenüber; an Räume, die durch Industrie-, Gewerbe-, Verkehrs- und Siedlungsflächen stark beansprucht sind, schließen sich Gegenden mit vorwiegend landwirtschaftlicher Nutzung und ausgedehnten Waldflächen an.