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Region Südlicher Oberrhein

Zur Region Südlicher Oberrhein gehören der Stadtkreis Freiburg, die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen sowie der Ortenaukreis mit insgesamt 126 Städten und Gemeinden. Sie umfasst eine Gesamtfläche 406.212 ha, davon entfallen 47.803 ha (11,8%) auf Siedlungs- und Verkehrsflächen, 157.287 ha (38,7%) auf Landwirtschaftsflächen und 190.581 ha (46,9%) auf Waldflächen. Weitere Kennzahlen der Region sind die Bevölkerungsdichte mit 258 Einwohnern/ km², 353.300 Erwerbstätigen (am Arbeitsort, 2008) und einem Bruttoinlandsprodukt von 31.460 Mio. Euro (in jeweiligen Preisen, 2008). Der BIP-Anteil am Land Baden-Württemberg beträgt 8,6 %.

Wie kaum eine andere Region Deutschlands ist das südliche Oberrheingebiet durch eine kleinräumige Vielfalt der naturräumlichen Gegebenheiten geprägt. Die Landschaftsräume erstrecken sich im Wesentlichen in nord-südlicher Richtung. Von West nach Ost sind dies: Oberrheinebene, Rheinhügelland (Vorbergzone), Schwarzwald, Alb-Wutach-Gebiet.

Gerade im Schwarzwald ist der Charakter der gewachsenen Kulturlandschaft vielfach noch erlebbar. Prägend sind hier die in traditioneller Bauweise errichteten Einzelhofsiedlungen sowie die bis in die Hochlagen reichende bäuerliche extensive Grünlandwirtschaft.

In allen Naturräumen der Region, die sich durch eine biologische Vielfalt von nationaler und internationaler Bedeutung auszeichnet, existieren Vorkommen bundesweit und auch europaweit hochgradig gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.

Die Region ist ein Teilraum der "Trinationalen Metropolregion Oberrhein". Im Westen verbindet der Rhein die Region mit Frankreich (Elsass) und im Süden liegt die Schweiz. Das verleiht dem Südlichen Oberrhein ein internationales Flair - sowohl wirtschaftlich und kulturell als auch kulinarisch. Die Oberzentren Freiburg und Offenburg sind die größten Städte der polyzentralen Region mit insgesamt mehr als einer Million Einwohner.

Der Rheingraben ist ein Transitkorridor von europäischer Bedeutung. Die Autobahn A 5 und die Rheintalbahn durchqueren das Verbandsgebiet als zentrale Achse in Nord-Süd-Richtung. Die überregionalen Ost-West-Verbindungen einschließlich Bundes- und Landesstraßen gehen vom Schwarzwald über den Rhein ins Elsass.

Die regionale Wirtschaft ist durch einen ausgewogenen Branchenmix und eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen gekennzeichnet. Zahlreiche innovative Unternehmen aus den Leitbranchen Kreativwirtschaft, Erneuerbare Energien, Life Science sowie Hochtechnologie haben hier ihren Standort. Ferner ist die Region bekannt für ihre traditionsreichen Hochschuleinrichtungen sowie für ihre hervorragende Forschungs-, Bildungs- und Entwicklungslandschaft. Der Hochschwarzwald zieht mit seinem einzigartigen Natur- und Kulturerbe Reisende und Erholungssuchende aus aller Welt an. Die klimatisch begünstigte Vorbergzone des Schwarzwaldes und der Kaiserstuhl sind vorrangig durch den Weinbau geprägt.

Diese Alleinstellungsmerkmale bringen sowohl Standortvorteile im globalen Wettbewerb als auch Investitionen und Arbeitsplätze mit sich und machen die Region auch als Wohnstandort mit hoher Lebensqualität attraktiv.